Ein besonderes Bier für einen besonderen Menschen

Hirsch-Brauerei widmet "Jahrgangsbier-Edition 17" Seniorchef Rainer Honer

Nicht nur, dass die Hirsch-Brauerei in diesem Jahr seit 235 Jahren besteht, der Seniorchef des erfolgreichen Unternehmens feierte dieser Tage seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Grund trägt die jetzt präsentierte Jahrgangsbier Edition 17 auch seinen Namen. „Anlässlich des 500. Geburtstages des Reinheitsgebotes“, berichtet Geschäftsführer Hubert Hepfer, „haben unsere Braumeister im vergangenen Jahr erstmals einen kräftigen Eisbock eingebraut. Den Geburtstag unseres Seniorchefs haben unsere kreativen Brauer nun zum Anlass genommen, eine auf Madeira-Fässern gelagerte Barriqueversion zu kreieren“.

Pünktlich zur Sommersonnenwende war denn auch so ziemlich der wärmste Tag im Kraichgau, vor den Toren von Sinsheim.
Statt Feuer, gab es für die über 500 Besucher Erfrischendes und Genussreiches aus Hopfen und Malz.
Im Beisein von Roland Demleitner dem Geschäftsführer Private Brauereien Deutschland und Baden-Württemberg und Hauptgeschäftsführer Oliver Dawid vom Verband Private Brauereien Bayern trieben die acht Brauer mit Leib und Seele, auf das Kommando ihres Sprechers Klaus Wunderlich, pünktlich um 20 Uhr gleichzeitig die Messinghähne in die Holzfässer.

So feierte die Kooperation inhabergeführter Familienbrauereien aus Baden-Württemberg den Mittsommer 2017 mit ihren Bierfreunden auf ihre ganz eigene Weise.
Zuvor hatten DIE INTENDANTEN aus Karlsruhe auf musikalisch-originelle Art in die Geschichte des Weizenbieres eingeführt. Die Künstlerinnen nahmen unter dem Beifall der Zuschauer auch den von der Kooperation seit über 15 Jahren geprägten und mit Leben erfüllten Markenbegriff „ Brauer mit Leib und Seele“ in Schutz, der seit wenigen Monaten ebenfalls von einer Fernseh-Weizen-Brauerei als Absenderclaim benutzt wird.

Dass die acht Weizenbierspezialitäten aus Baden-Württemberger Brauhäusern echte Besonderheiten sind, versprachen schon die
Bierbeschreibungen, die von den Brauern vor dem gemeinsamen Anstich präsentiert wurden. Mach einem Besucher gelang es dann doch tatsächlich, alle acht Biere zu verkosten, die an der romantischen Elsenzaue fassfrisch gezapft und ausgeschenkt wurden. 

Für Wilhelm Werner, den Inhaber der gastgebenden Dachsenfranz Biermanufaktur ist der Anstich ein gelebtes Bekenntnis zur Regionalität: „Jede Brauerfamilie unserer Kooperation steht hinter unserer regionalen Landwirtschaft. Das Braugetreide, aus dem unser „Heimatmalz“ hergestellt wird, entsteht als Kraichgau-Korn in der Rhein-Neckar-Region. Bei den Kollegenbrauereien wird der Rohstoff im Donaubergland oder in Oberschwaben angebaut. Oder er wächst auf der Baar und in Main-Tauber-Franken. Regionalität die man schmeckt.“

Für den Bürgermeister von Zuzenhausen war der Anstich eine
geschmackvolle Demonstration regionaler Stärke, die gerne jedes Jahr in seiner Gemeinde stattfinden dürfte. So sahen es auch die meisten Besucher.

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